Die Kontaktstelle Jennersdorf stellt sich vor

Pfarrkirche in Jennersdorf (Foto: Othmar Lorenz)

Pfarrkirche in Jennersdorf (Foto: Othmar Lorenz)

Kontaktstellenleiter:
Othmar LORENZ,
Tel.  059 133 1210

Stellvertreter:
Adresse:
8380 Jennersdorf, Hauptstraße 51,

Bezirkspolizeikommando:
8380 Jennersdorf, Hauptstraße 51

Dienststellen:
7 Dienststellen, davon
2 Grenzkontrollstellen

Einwohner:
18.847

Flächenmäßige Ausdehnung:
272,90 km²

Gemeinden:
16

Sehenswürdigkeiten:
Künstlerdorf Neumarkt an der Raab, Gedenkstätte an die Türkenschlacht 1664 auf dem Schlößlberg in Mogrsdorf Schloß Tabor in Neuhaus am Klausenbach, Bauernmuseum in Jennersdorf, Landschaftsnaturschutzgebiet Lafnitz (Natura 2000) und Naturpark Raab

Im Jahre der Gründung der Landesgruppe Burgenland (1961) wurde auch die Kontaktstelle Jennersdorf eingerichtet. Unter dem ersten Obmann Karl Bohnstingl machte die Kontaktstelle einen guten Start und entwickelte sich unter den nachfolgenden Kontaktstellenleitern Johann Ivankovics und Franz Nentwich kontinuierlich weiter. In den Gründerzeiten organisierte man viele Ausflüge in Österreich, nahm an Fußballturnieren teil und veranstaltete auch selber welche.
Seit 1993 wird die Kontaktstelle Jennersdorf von Alfred Sach und seinem Stellvertreter Othmar Lorenz geführt. Das schon traditionelle Grenzland-Kleinfeldfußballturnier ist der Eckpfeiler der Veranstaltungen. An diesem Turnier nehmen neben Mannschaften aus vielen österreichischen Bundesländern meist auch je ein Team aus Ungarn, Slowenien und Italien teil.
Ein weiterer Schwerpunkt bilden schon seit Jahren Reisen zu Kollegen nach Deutschland, Ungarn und Italien.
Wegen der besonderen Lage unserer Kontaktstelle am Dreiländereck zu Slowenien und Ungarn werden seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte mit den angrenzenden Verbindungsstellen dieser Sektionen unterhalten. Dies umso mehr, zumal beide Staaten in naher Zukunft zu so genannten Schengen-Ländern werden und die internationale Zusammenarbeit ohnehin immer wichtiger wird.

Der Bezirk Jennersdorf liegt im Südosten von Österreich, ist der südlichste Bezirk des Burgenlandes und grenzt an Ungarn im Osten und Slowenien im Süden. Durch den Bezirk fließen die Raab und die Lafnitz. Die Lafnitz ist über weite Strecken zum Landschaftsschutzgebiet „Natura 2000“ erklärt worden. Südöstlich der Raab wurde ein grenzüberschreitender Naturpark errichtet. Im Osten grenzt der Bezirk unmittelbar an die Therme Loipersdorf. Die liebliche, sanft hügelige Gegend mit ca. 150 km ausgebauten Radwegen ist bei Radfahrern sehr beliebt. Die unberührte Natur der Lafnitz und Raab laden zu Kanufahrten und Picknicks an den Ufern ein.

In Mogersdorf ist in Erinnerung an die Türkenschlacht 1664 eine Gedenkstätte errichtet, in Neuhaus am Klausenbach werden auf Schloss Tabor verschiedene Kulturveranstaltungen organisiert.
Das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab ist Treffpunkt vieler anerkannter Künstler aus dem In- und Ausland, unter anderem Giuseppe Sinopoli. Initiator war der akademische Maler Ferry Zotter aus Neumarkt /R.
In Minihof Liebau errichtete und betreut der IPA-Kollege Rudi Pilz den Tierpark Saufuß. Die dort zu sehenden artbedrohten heimischen Tiere sind für Familien ein beliebtes Ausflugsziel.

Jennersdorf, Rudersdorf, Loipersdorf

Die Stadtgemeinde Jennersorf ist Bezirkshauptstadt und grenzt im Westen an die Therme Loipersdorf.
Die erste Besiedlung des Raumes Jennersdorf dürfte bereits zur Römerzeit erfolgt sein. Aufgefundene römische Grabhügel lassen darauf schließen. Eine große Bedeutung für Jennersdorf hatte die Gründung des Zisterzienser-Klosters St. Gotthard, ca. 10 km östlich von Jennersdorf im heutigen Ungarn liegend, im Jahre 1183. Jennersdorf, damals Janafalu, wurde im Jahre 1187 erstmals unter Papst Urban III. urkundlich erwähnt.
Nach dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich im Jahre 1921 wurde Jennersdorf zum Bezirksvorort. Damals gab es in Rudersdorf im Lafnitztal eine Textilweberei, die Firma „Sattler“ als dominierenden Wirtschaftsbetrieb des Bezirkes Jennersdorf. Im Jahre 1961 wurde die Textilfabrik „Vossen“ in Jennersdorf angesiedelt und der wirtschaftliche Aufschwung des Ortes eingeleitet.
In Anerkennung der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der zentralen Funktion wurde Jennersdorf mit 1.3.1977 unter dem damaligen Bürgermeister Anton Brückler zur Stadt erhoben. Jennersdorf hat ca. 4.700 Einwohner und ist ca. 38 km² groß.
Nach dem EU-Beitritt kamen mehrere Großbetriebe, Leder- und Bauindustrie, sowie ein HighTech-Unternehmen (Lichtechnik) dazu. Das im Jahre 1968 errichtete Freibad wurde im Jahre 2000 auf den neuesten Stand der Technik gebracht und ist derzeit das modernste Österreichs.
Jennersdorf ist auch Schulstadt und verfügt über viele soziale Einrichtungen. 1991 wurde das modernst und freundlich ausgestattete Altenwohnheim „MutterTeresa“ und im Jahre 2002 das Pflegeheim für Schwerstbehinderte, das „Haus Elisabeth“ errichtet.
Nach Errichtung der Therme Loipersdorf, sechs km von Jennersdorf entfernt, nahm der Fremdenverkehr in der gesamten Region einen rapiden Aufschwung. So stiegen die Nächtigungszahlen von 11.000 im Jahre 1987 auf ca. 160.000 im Jahre 2007.