Die Kontaktstelle Eisenstadt-Land stellt sich vor

Türkentor Purbach

Türkentor Purbach (Foto: Tourismusverband)

Kontaktstellenleiter:
PILLER Roland,
Tel.: 059133 1101/200 Fax: /209 
7041 Wulkaprodersdorf, Ödenburgerstraße 13a

Stadtpolizeikommando:
7000 Eisenstadt,
Neusiedler Straße 84

Dienststellen:
10 Dienststellen, davon
1 Grenzkontrollstelle

Einwohner:
48.141

Flächenmäßige Ausdehnung:
516,10 km2

Gemeinden:
25 Gemeinden, davon die Landeshauptstadt Eisenstadt, Freistadt Rust und die beiden Städte Neufeld und Purbach

Sehenswürdigkeiten:
Wallfahrtskirche zur unbefleckten Empfängnis, Türkentor in Purbach, Römersteinbruch in St. Margarethen

Der Bezirk Eisenstadt nimmt in der Flächenausdehnung mit 516,10 km², einschließlich der beiden Freistädte Eisenstadt und Rust, die vierte Stelle innerhalb der sieben Bezirke des Burgenlandes ein. Er grenzt im Nordosten und im Osten an den Neusiedler Bezirk, im Süden mit der gleichzeitigen Landes- und Staatsgrenze an Ungarn, im Südosten an den Bezirk Mattersburg und im Nordwesten ist seine Grenze die Landesgrenze zu Niederösterreich.

Faszinierendes Panorama der Tiefebene

Kommt man aus der Bundeshauptstadt Wien, so ist es zunächst das Leithagebirge, welches den Besucher anzieht. Obwohl nur knappe 500 Meter an seiner höchsten Erhebung, dem Sonnenberg (483m), wirkt es in der ansonsten flachen Landschaft durchaus wie ein Gebirge. Wer nun über das Leithagebirge in den Bezirk kommt, kann ein faszinierendes Panorama einer Tiefebene erblicken, die im riesigen Spiegel eines Sees endet. Sein einziger Zufluss, die Wulka, bildet den zentralen Teil des Bezirkes, die Wulkaebene oder Eisenstädter Becken genannt. Ein weiterer landschaftlich reizvoller Teil ist das Ruster Hügelland, dem Besucher aus der beliebten Fernsehserie „Der Winzerkönig“ bekannt.

Pannonisches Klima, Weinbau, Kultur

Stärker als jeder andere Teil des Burgenlandes wird die Region durch das pannonische Klima beeinflusst. Entscheidend auf das Klima wirkt auch Europas größter Steppensee, der Neusiedler See, ein. Seine Wasserfläche gleicht extreme Temperaturen aus, verhindert Spätfröste im Frühjahr und verlängert den Spätsommer in den Herbst hinein. Sehr günstig wirkt sich die starke Verdunstung auf den Weinbau aus. Der See vereist im langjährigen Schnitt 50 Tage, wodurch Schilfschnitt und die Ausübung von Eissportarten ermöglicht werden.
Entsprechend den klimatischen Bedingungen herrscht im Westteil des Bezirkes Ackerbau vor, im Seevorland und am Hangfuß des Leithagebirges findet man vor allem Weinbau, der bis weit in das Becken der Wulka reicht.
Das günstige Klima zur Haupturlaubszeit, die Nähe des Wiener Ballungsraumes und eine Reihe kulturhistorisch bedeutender Sehenswürdigkeiten bringen viele Touristen in die Region. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie die Opernfestspiele St. Margarethen und das Mekka der Operette – Mörbisch, sind im mitteleuropäischen Raum ein Begriff. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Vorstellungen ausverkauft und dadurch für den gesamten Bezirk von enormer wirtschaftlicher Bedeutung.

Minderheiten, Wirtschaft, sanfter Tourismus

Der Anteil der kroatisch sprechenden Bewohner des Bezirks ist relativ hoch und kann mit 25 % angenommen werden. Neun Gemeinden können als kroatische Orte bezeichnet werden.
In wirtschaftlicher Hinsicht profitiert der Bezirk durch seine Lage insbesonders vom Tourismus und vom Weinbau. Vor allem durch eine harmonische Abstimmung auf die Ansprüche des Tourismus können beide Sparten langfristig prosperieren und so überleben.
Im Bereich Tourismus wurde auf den sanften Tourismus gesetzt, wobei Natur und Fremdenverkehr nicht untereinander ausschließen, sondern einander ergänzen. So gründeten die Gemeinden entlang des Leithagebirges ein gemeinsames Tourismuskonzept, die so genannte „Kirschblütenregion“, um den Gast das ganze Jahr über in die Region zu locken.
Man will dabei nicht nur den sportlichen Gast anlocken, sprich Wassersport und Radfahren, sondern setzt auch auf Genuss, vor allem durch die zahlreichen Weinbaubetriebe und Schmankerlwirte, und natürlich auf Kultur.
Gerade im Weinbau gelang es durch Setzen von Qualitätsmaßstäben und Einbindung der Region als Ganzes zum Ruf des Bezirkes als Produzent erstklassiger Weine beizutragen.