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Internationale IPA Fachtagung in Jennersdorf2018-08-15 | Konrad Luckenberger #Kontaktstelle Jennersdorf

Die IPA-Kontaktstelle Jennersdorf, Landesgruppe Burgenland, veranstaltete am 4. Juni 2018 eine internationale IPA-Fachtagung im Hotel LANDHOFMÜHLE in 8384 Minihof-Liebau, Bezirk Jennersdorf, Süd-Burgenland. Die Idee zu dieser Veranstaltung wurde ziemlich genau vor einem Jahr, Anfang Juni 2017, bei einem Ausflug der Jennersdorfer über Einladung der Kollegen aus Fehring zu einem Anwesen in Hochstraden, Marktgemeinde St Anna a Aigen, geboren.

Das Programm war so gestaltet, dass am Vormittag und Nachmittag je zwei Präsentationen über internationale Kriminalfälle vorgeführt wurden.

Außer zahlreichen Beamten aus dem eigenen Bezirk und dem angrenzenden Bezirk Südost-Steiermark waren sechs Beamte aus Ungarn, drei aus Kroatien, drei aus Slowenen und ein italienischer Kollege (je ein IPA-Funktionär und/oder Kriminaldienst-Beamte) anwesend. Vom Landesgruppenvorstand Burgenland waren Obmann Konrad LUCKENBERGER, sein Stv. Adolf Binder und Kassier Roland Piller vertreten. Der Präsident der IPA österreichische Sektion, Martin Hoffman, gaben den Jennersdorfern ebenfalls die Ehre. Insgesamt waren 38 Teilnehmer.

Das Einleitungsreferat über die gemeinsame Geschichte der Regionen rund um die Bezirksstädte Jennersdorf, Körmend und Murska Sobota hielt der Direktor des Staatsarchives Marburg, Prof Ivan FRAS. Er begann mit der Schlacht zu Mogersdorf bzw. Szentgotthard im Jahre 1664, als die alliierte Armee der Habsburger die Osmanen abwehren konnte und endete mit seinem Vortrag bei den Geschehnissen von heute in der Grenzregion.

Am Abend waren sehr viele in- und ausländischen Teilnehmer sowie Gönner aus der Wirtschaft (Banken in Jennersdorf), Landes- und Gemeindepolitiker (LAbg. Bernhard HIRCZY, Bürgermeister von Jennersdorf, Reinhard DEUTSCH, Bürgermeister von Minihof-Liebau Helmut SAMPT , sowie der Bürgermeister der Gemeinde St Anna a Aigen Hannes WEIDINGER, der Einladung zu einer Weinverkostung in ein Weingut am Jennersdorfer Tafelberg gefolgt. Dort wurden viele Gespräche bei dem einen oder anderem Glas geführt und so das Vertrauen zu den jeweils anderen Kriminalbeamten aus dem Nachbarland vertieft. Dies ganz im Sinne des IPA-Initiators, des englischen Polizisten Arthur Troop, der die INERNATIONAL POLICE ASSOCIATION im Jahre 1950 gründete und dessen Grundidee lautete:

„Das höchste Ziel der IPA sind freundschaftliche Beziehungen, die gegenseitige Hilfe und das Verständnis zwischen Polizisten des In- und Auslandes anzuregen. Und somit die internationale polizeiliche Zusammenarbeit durch Erfahrungsaustausch zu fördern.“

Der Kontaktstellen-Leiter
Othmar Lorenz